Sybille Benning

Fortsetzung der MÜNSTERWERKSTATT

Die CDU setzt ihre MÜNSTERWERKSTATT zum Thema "Mobilität" im Blick auf die Kommunalwahl 2020 fort.
 
Als CDU Münster ist es unser Anspruch, kommende Herausforderungen mit allen Betroffenen und Beteiligten gemeinsam zu erkennen und überzeugende Antworten zu entwickeln. Seit Jahrzehnten gestalten wir die Entwicklung unserer Stadt an vielen Stellen aktiv mit. Auf Grundlage dieser Erfahrungen schaffen wir in den kommenden Monaten zahlreiche Gelegenheiten, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
 
Zu einer weiteren MÜNSTERWERKSTATT zum Thema "Mobilität" laden wir Sie sehr herzlich ein. Die Veranstaltung startet am 

Dienstag, d. 13. November 2018 um 19 Uhr
„Strandhof“, Homannstraße 64, 48167 Münster

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten unter
https://cdu-muenster.de/1_237_VA-Mobilitaet-Suedost.html

Herr Christopher Festersen, Leiter Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung der Stadt Münster, wird den „Masterplan Mobilität Münster 2035+" vorstellen. Danach haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Anregungen zu den verschiedenen Unterthemen der Mobilität (digitale Mobilität, Fahrradstadt, ÖPNV, E-Mobilität) zum Kommunalwahlprogramm zu geben und über zukunftsweisende Themen der Mobilität zu diskutieren.

Die Moderation an diesem Abend liegt bei Franz-Josef Ruwe, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Südost. Weitere sachkundige Teilnehmer sind Dipl.-Geograph Michael Geuckler, Geschäftsführer Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) und Walter von Göwels, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion.

Darüber hinaus können Sie sich auch online (www.muensterwerkstatt.de) und postalisch beteiligen. Zudem kann an jeder weiteren Werkstatt in den Stadtbezirken teilgenommen werden. Abgerundet wird der Themenkomplex „Mobilität“ in einer gesonderten Abschlussveranstaltung, bei der alle Leitfragen zusammengetragen und in die Entscheidungsphase (Verabschiedung des Kommunalwahlprogramms) münden werden.

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

 
Sybille Benning MdB, Kreisvorsitzende
Christoph Damwerth, Vorsitzender CDU Angelmodde
Marc Würfel-Elberg, Vorsitzender CDU Gremmendorf
Dietmar Tepper, Vorsitzender CDU Wolbeck

 

Zukunft der digitalen Mobilität



Digitalisierung ist eine der großen gesellschaftlichen und technischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Im Bereich der Mobilität können mit Hilfe von digitalen Anwendungen Ressourcen geschont und so zum Schutz von  Umwelt und Klima beigetragen werden. Auch die Verkehrssicherheit wird durch den Einsatz von Assistent- und Warnsystemen deutlich erhöht. Wir diskutieren über die Voraussetzungen und Perspektiven digitaler Mobilität.

In diesem Workshop hat Dr. Andreas Leistikow, Zukunftsnetzt Mobilität NRW, Leiter der Koordinierungsstelle Westfalen, vorgetragen. Seine Präsentation finden Sie hier.

Bildergalerie zum Workshop.

Folgende Beispiele und Anregungen wurden von den Workshopteilnehmern gegeben:

  1. Apps als Schnittstelle zum Umweltverband (Leih-E-Bikes, Carsharing, Müster-App, DB-App, Ticketverkauf, E-Tickets)
  2. Tickets und Preisbindung (90-Minuten-Ticket, Flex-Abo, bargeldlos mit Bus & Bahn, bezahlen wenn gefahren wird)
  3. "Big Bird Soest" (prinzip der Handyxtickets; einsteigen und zahlen per Bluetooth, Fahrzeuge müssen Bluetooth vorhalten)
  4. "next ticket" z.B. Rhein-Ruhr (kein Bluetooth sondern Ortungsdienste, VRR-Tarif, check in - check-out auf dem Smartphone
  5. "Leipzig mobil" (Nutzung verschiedener Verkehrsmittel, alls Infos & Buchungen über eine App, deutschlandweit nutzbare Sharing-App)
  6. On-demand-Verkehr (Flexibilität, Regionalbusse)
  7. Uber (Taxi-Konkurrenz)
  8. autonome Verkehre, autonomes Fahren
  9. KoMoD (automatisiertes Fahren in Düsseldorf, bestimmte Routen)
  10. Chancen der Entwicklung, innovative Infrastrukturen
  11. Trends: flexibler, einfacher
  12. ländliche Regionen: Bedienform erleichtern, hoher Aufwand. Reicht eine App aus?
  13. Weitere Regionen erfassen und spezifische Lösungen anbieten
  14. Fahrrad-Verleihsystem für Münster entwickeln

Zukunft der Fahrradstadt



Experten sind sich weltweit einig, dass die Verkehrsproblematik in urbanen Räumen nur mit dem Einsatz von Fahrrädern zu lösen ist. Münster als Fahrradhauptstadt Deutschlands bietet da gute Ansätze. Doch der Blick ins Ausland, so nach Amsterdam oder Kopenhagen, macht deutlich, dass wir uns nicht ausruhen dürfen Wir diskutieren über konkrete Maßnahmen und die Frage, welchen Stellenwert die unterschiedlichen Verkehrsmittel in Zukunft haben bzw. eingeräumt bekommen.

In diesem Workshop hat Dr. Norbert Allnoch, Direktor des Internationalen Wirtschaftsforums für Regenerative Energien (IWR) vorgetragen. Die Präsentation von Dr. Allnoch finden Sie hier.

Bildergalerie zum Workshop.

Folgende Beispiele und Anregungen wurden von den Workshopteilnehmern gegeben:

  1. Trends: elektrisch, nutzen statt besitzen, digital verfügbar
  2. Ausbau einer zweiten Promenadentrasse als Erlebnisraum
  3. Stadtbahn, Pendel-Kurzzüge (z.B. MS-Nord, Gievenbeck)
  4. "Fahrradhauptstadt Münster" (Konkurrenznutzung mit Auto und Fußgängern; Raumdikussion)
  5. Mobilität innerhalb der Stadt Münster organisieren (Alltagsradler, Berufspendler, Sportler, Freizeit, Touristen)
  6. Investitionen in die Infrastruktur erforderlich (welcher Zeitraum, Finanzierung?)
  7. motorisierte Fahrräder (höhere Reichweite, unterschiedliche Geschwindigkeiten, Sicherheitsproblem)
  8. Fahrradmitnahme ÖPNV
  9. Fokus auf Fahrradverkehr löst Pendlerströme aus dem Umland nicht
  10. multimodales Arbeiten notwendig
  11. bedarfsgerecht planen
  12. Handlungsdruck, ÖPNV zu nutzen
  13. Ausbau Straßen ja, aber gleichzeitig im Bestand optimieren (Schnelligkeit)
  14. Kindern Sicherheit im Straßenverkehr beibringen
  15. Raum mulifunktional nutzen (zeitlich definieren, Busspuren zwischenzeitlich für andere Verkehrsteilnehmer freigeben)
  16. Flächengerechtigkeit in der Innenstadt schaffen
  17. Verursacherprinzip berücksichtigen
  18. andere Parkraumbewirtschaftung
  19. Rückbau von Radwegen, Radspuren auf der Straße
  20. breitere Radspuren
  21. Infrastruktur für E-Bikes
  22. Radverleihstationen an den Einfallstraßen schaffen

Zukunft des ÖPNV



Noch vor wenigen Jahren war der eigene Pkw Statussymbol und für viele unentbehrlich auf dem Weg zur Arbeit. Der Öffentliche Nahverkehr mit Bus und Bahn war oft unattraktiv und litt unter Streckenausdünnung und schlechten Fahrplänen. Spätestens seit in urbanen Räumen Parkraum immer knapper wird und die Luftbelastung Fahrverbote in greifbare Nähe rücken lässt, wird die Bedeutung des ÖPNV immer deutlicher. Welche Möglichkeiten bieten sich in den kommenden Jahren, welche Herausforderungen müssen Busse und Bahn meistern, damit die Fahrgastzahlen weiterhin steigen?

In diesem Workshop hat Herr Michael Geuckler, Geschäftsführer des Zweckverbands Schienen-Personen-Nahverkehr Münsterland (ZVM) vorgetragen. Die Präsentation finden Sie hier.

Bildergalerie zum Workshop.

Folgende Beispiele und Anregungen wurden von den Workshopteilnehmern gegeben:

  1. DB-Haltepunkt im Zentrum Nord (drittes Gleis ist nicht elektrifiziert, wird nicht genutzt)
  2. PKW ist v.a. für Ältere bequem
  3. Ist eine Nahverkehrsabgabe eine Lösung, vergrätzt das die Samstags-Einkäufer, vergrätzt das die Arbeitgeber (Aussiedlung der Betriebsstätten)?
  4. barrierefreier Ausbau der DB-Haltepunkte Albachten, Amelsbüren und Sprakel erforderlich
  5. Zugang zu den Zügen ist oft nicht barrierefrei möglich (Bahnsteigkante nicht gleiche Höhe zum Zug)
  6. Verbesserungen im Westfalen-Tarif wurden für 2019 in Assicht gestellt
  7. zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke nach Enschede möglich (Kosten, Dauer, abschnittsweise)?
  8. Elektrifizierung weiterer Bahnstrecken
  9. Neubau von Bahnstrecken und Bahnhöfen
  10. Reaktivierung Bahnhof Handorf an der Bahnstrecke Münster-Osnabrück
  11. Münsterland-S-Bahn: 20-Minuten-Takt, elektrisch auf allen Bahnstrecken (zweigleisig)
  12. Klageweg bei Planungsvorhaben: bei der zweiten juristischen Ebene sollte Schluss sein
  13. Haptbahnhof entflechten: weitere Haltepunkte (zum Beispiel Zentrum Nord) für dezentrale Busbahnhöfe ausbauen
  14. für Pendler ist der ÖPNV oftmals unattraktiv
  15. Fahrgastzählsysteme für Busse zur Vermeidung von Leerfahrten bzw. bei Überfüllung (Kommunikation über App)
  16. BRT-Schnellbussysteme als Chance für Münster
  17. Mobilstationen an der Peripherie von Münster
  18. "Blech" raus aus den Quartieren (Quartierparkhäuser)

Zukunft der E-Mobilität



Die Zeit des Verbrennungsmotors scheint abgelaufen zu sei, Länder wie Norwegen denken über einen Zulassungsstopp in wenigen Jahren nach. Die Alternative sind Elektroantriebe, doch die Akzeptanz in Deutschland ist noch gering. Wir diskutieren über die technischen Entwicklungen und die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen raschen Ausbau der E-Mobilität im urbanen Raum, aber auch in der Fläche. 

In diesem Workshop hat Dr. Karl-Georg Steffens, Geschäftsführer des Instituts für postfossile Logistik vorgetragen. Die Präsemntation finden Sie hier.


Mit dem Fokus auf die nachhaltige und ressourceneffiziente Entwicklung in der Logistik ist das Institut für postfossile Logistik ein Pionier in der Branche.
Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Endes der fossilen Energieträger konzentriert sich das Institut PFL auf Studien und Projekte in den Bereichen "Nachhaltigkeit" und "Ressourceneffizienz".
Vor diesem Hintergrund sieht er die Förderung der Elektromobilität insbesondere in den Bereichen, Bus- und Lieferverkehr sowie Firmenflotten um den Stadtverkehr nachhaltig von Schadstoffemissionen zu entlasten.

Bildergalerie zum Workshop.


Folgende Beispiele und Anregungen wurden von den Workshopteilnehmern gegeben:
  1. eine systemoffene Diskussion der individuellen Mobilität ist erforderlich
  2. Es gibt bessere Lösungen, wie Gasantriebe; Brennstoffzellen und Carsharing, die in der E-Mobility-Hype mitgenommen werden müssen und schneller zur Erreichung der CO2-Ziele beitragen
    • Die Zukunft der Elektro-Mobilität wird in Naher Zukunft eher im Transport, Gewerbe und im Car-Sharing gesehen
    • E-Autos sind keine Heilsbringer, da Verkehrsbelastung innerhalb Städte dadurch nicht verringert wird
    • Elektromobilität ist ein Mittel um Klimaziele zu erreichen
    • Nutzen ist das neue Besitzen, E-Autos werden gekauft weil sie chic sind 
    • Stellplatzproblem wird durch Digitalisierung verringert

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